Starte dein eigenes Projekt als "Future-Peer" in deiner Schule!

Demokratie- und Nachhaltigkeitsprojekte in Schulen!

Konzept

Projekt
„Future-Peers“

Die Corona-Pandemie hinterlässt überall ihre Spuren. Schulen trifft es besonders. Daher entwickelte Peer-Leader-International e. V. über die Zeit des Lockdowns das Projekt „Future-Peers“.

In dem Projekt „Future-Peers“ werden je 2 SchülerInnen aus 33 Schulen in ganz Niedersachsen zu sogenannten „Future-Peers“ ausgebildet, die wiederum an ihren Schulen eigene Gruppen bilden, Projektideen entwickeln und diese ausführen werden. Die teilnehmenden Schulen wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Team-Nord, unter der Koordination von Sophie Eickhorst (sophie.eickhorst@future-peers.de) und Team-Süd, unter der Koordination von Katja Peper (katja.peper@future-peers.de). Eine Karte der Aufteilung und Liste der teilnehmenden Schulen findet ihr hier. Die Ausbildung zum „Future-Peer“ geschieht in 6 Online-„Peerinaren“ mit den Themen/ Inhalten:

Peerinar 1: Kennenlernen (Wer sind wir? Was ist „Future-Peers“),

Peerinar 2: Schule/ Bildung (Wie ist Schule eigentlich? Wie würden wir gerne Schule machen?),

Peerinar 3: Welt (In welcher Welt leben wir? Was ist nötig zu tun?),

Peerinar 4: Käsesitzung (Wo sind freie Plätze für uns in Schule? Wer gibt uns das Recht zum Projekt?),

Peerinar 5: Peer-Tools (Wir müssen das Rad nicht neu erfinden! Was ist da?),

Peerinar 6: Kick-Off (Was ist unsere Strategie? Was sind die nächsten Schritte?)

Diese wurden jetzt über den September hinweg durchgeführt. Insgesamt absolvierten 64 SchülerInnen die 6 „Peerinare“ erfolgreich. Im letztem „Peerinar“ lernten die „Future-Peers“ auch ihren Coach kennen, der sie über das ganze Projekt hinweg begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Im Monat Oktober werben die „Future-Peers“ nun fleißig an ihren Schulen, um ein Projektteam von 15 bis 20 SchülerInnen zu motivieren. Sie werden durch Corporate Design und Team-Events beim Bilden eines starken Teams unterstützt. Nach Findung eines motivierten Teams qualifizieren nun die frisch gebackenen „Future-Peers“ das Team unter Verwendung eigener Formate sowie der von uns (Peer-Leader-International) bereitgestellten Formate. Durch diese Formate kristallisiert sich der Interessenschwerpunkt der Gruppe heraus. Hierzu werden dann Projektideen entwickelt und durchgeführt. Immer im Hintergrund dabei ist der Coach, der die Gruppe unterstützt und vernetzt. Es steht ein großes Netzwerk aus „Future-Peers“, ExpertInnen, internationalen Partnern und erfahrenen Peer-Leadern zur Seite.

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Ziele des Projektes

Die „Future-Peers“ sollen Demokratie- und Nachhaltigkeitsprojekte in ihrer Schule initiieren und beitragen.

  1. Beispielsweise in Form einer aktiveren, zusätzlichen Gremien-Mitarbeit in der Schulorganisation und in den Gremien zur Abmilderung der Corona-Folgen in Schule.
    Ziele: Kooperation, Mitgestaltung, Einblicke in Strukturen, Mitarbeit mit eigener Perspektive     
  2. Beispielsweise in Form eines „Peer-Mentorings“, eines aktiven Engagements für Schülerinnen und Schüler, die in der Corona-Krise besonderer Unterstützung bedürfen (Einzelhilfen, fachliche Hilfen oder generelles Lern-Coaching, Kontaktpflege).
    Ziele: soziales Lernen, Engagement lernen, Perspektiven wechseln, Rolle wechseln, Lehren lernen, eigene fachliche Qualifikation                       
  3. Beispielsweise aber auch in Form des Peer-Leaderships: Die Initiierung und Leitung einer (teildigitalisierten) Zukunftskonferenz, eines Barcamps, einer Gruppenanimation zu einem Fokusthema. Dabei kommen verschiedenste Projekte zu Nachhaltigkeitsthemen der Schülerschaft infrage, die explizit von den „Future-Peers“ identifiziert werden.
    Ziele: Beobachtung und Analyse der Pandemie-(Folgen), Begleitung von Projekten zur Minderung oder Gestaltung der Folgen in Schule und Community, fachübergreifende Projekte initiieren und begleiten, Leadership-Skills erwerben, Netzwerke bilden, digitale Kommunikation promoten.