Projektziele
„Future-Peers“

Die „Future-Peers“ sollen Demokratie- und Nachhaltigkeitsprojekte in ihrer Schule initiieren und tragen bei.

1. Beispielsweise in Form einer aktiveren, zusätzlichen Gremien-Mitarbeit in der Schulorganisation und in den Gremien zur Abmilderung der Corona-Folgen in Schule.
Ziele: Kooperation, Mitgestaltung, Einblicke in Strukturen, Mitarbeit mit eigener Perspektive:

2. Beispielsweise in Form eines „Peer-Mentorings“, eines aktiven Engagements für Schülerinnen und Schüler, die in der Corona Krise besonderer Unterstützung bedürfen (Einzelhilfen, fachliche Hilfen oder generelles Lern-Coaching, Kontaktpflege).
Ziele: soziales Lernen, Engagement lernen, Perspektiven wechseln, Rolle wechseln, Lehren lernen, eigene fachliche Qualifikation

3. Beispielsweise aber auch in Form des Peer-Leaderships: Die Initiierung und Leitung einer (teildigitalisierten) Zukunftskonferenz, eines Barcamps, einer Gruppenanimation zu einem Fokusthema. Dabei kommen verschiedenste Projekte zu Nachhaltigkeitsthemen der Schülerschaft infrage, die explizit von den „Zukunft-Peers“ identifiziert werden.
Ziele: Beobachtung und Analyse der Pandemie-(Folgen), Begleitung von Projekten zur Minderung oder Gestaltung der Folgen in Schule und Community, fachübergreifende Projekte initiieren und begleiten, Leadership-Skills erwerben, Netzwerke bilden, digitale Kommunikation promoten.

Ablauf

Bis zum Ende der Sommerferien
Niedersachsenweit wird zur Mitarbeit im Projekt eingeladen und mit maximal 40 interessierten Schulen aller Schulformen der Sek I und Sek II ein Kooperationsvertrag (möglichst bis zum Ende der Sommerferien) geschlossen. In diesem Vertrag wird vereinbart:

–  Jeweils 2 Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen werden als „Future-Starter“ benannt, die an den Qualifikationen teilnehmen.
–  Es werden von der Schule Freiräume bereitgestellt, damit diese Schülerinnen und Schüler selbst ein „Future-Peer-Team“ in der Schule bilden können, ggf. mit einer begleitenden Lehrkraft (ggf. assistieren aus der Region auch sogenannte BNE-Multiplikatorinnen und -Multiplikatoren, die vom NLQ ausgebildet wurden).
–  Es werden Freiräume geschaffen, damit die „Future-Peers“ ihre Ideen in das Schulleben einbringen können. Zum Beispiel (siehe Stufe 3)
–  Ein digitaler Motivationsworkshop zur strukturellen Verankerung von Peer Education in den Schulen für Lehrkräfte und Schulleitungen wird durchgeführt.

Mit Beginn des Schuljahrs 2020/2021:
1. Die „Future-Peer-Tandems“ werden in 3 Online-Seminaren, 3 Videokonferenzen und Einzelgesprächen an Nachmittagen qualifiziert.
2. Parallel werden interessierte Lehrkräfte / Schulleitungen in einem digitalen Motivationsworkshop für die Begleitung der Peers geschult.

Ab Mitte September 2020
3. Die „Future-Peer-Tandems“ wiederum bilden in enger Absprache und Zusammenarbeit mit der Projektkoordination in lokal sinnvoller Form je Schule bis zu 15 weitere „Future-Peers“ aus der eigenen Schule. Sie erhalten durch ein Corporate Design, Kommunikation auf einer Plattform, Coachings, Videokonferenzen Unterstützung bei der Teambildung.

Von November 2020 bis Mai 2021
4. Die „Future-Peers-Teams“ setzen ihre Projektideen um, tauschen sich untereinander mit den Teams der verschiedenen Schulen über die Projekte aus und holen sich ggf. neue Ideen.
5. Sie werden während des Projektzeitraums durch einen Newsletter über nutzbare Materialien für „Future-Peers“ informiert, durch Kommunikation auf einer Plattform, Coachings, Videokonferenzen unterstützt und mit möglichen Einrichtungen (NRO, ALO, RUZ) vernetzt.

Ab Juni 2021
6. Dokumentation der Projekte in einem „Lesebuch“ des Engagements mit Berichten und Geschichten der „Future-Peers“ zur Motivation anderer Schülerinnen und Schüler.

7. Schulgruppen von „Future-Peers“ übergeben im JUNI 2021 die Aufgabe für das Schuljahr 21/22 ggf. an neue Teams.

8. Themen / Projekte

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